Ihre Fragen

Ich interessiere mich für eine Waldbestattung

Nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail mit uns Kontakt auf und melden sich für eine unverbindliche Führung auf unserem Waldfriedhof an. Entweder Sonntags um 11 Uhr oder zu einer individuell zu vereinbarenden Zeit.

Ich möchte eine Liegestelle an einem Baum, Findling oder Stubben erwerben

Vereinbaren Sie mit uns einen „Vor-Ort-Termin“. Anlässlich dieses Termins suchen wir mit Ihnen Ihren Wunsch- (Gemeinschafts-) Baum aus. Sie geben uns vorab Ihre (Preis-) Vorstellung und, sofern gewünscht, die Anzahl der Liegeplätze bekannt.
Wünschen Sie einen Familienbaum zu erwerben, gilt das gleiche Vorgehen.
Wir informieren Sie über die Anzahl der Plätze an diesem Baum und welche bereits belegt sind (gilt für Gemeinschaftsbäume).
Sofern Sie sich an diesem Termin nicht für einen Baum entscheiden, können Sie gerne, alleine oder mit Angehörigen, unseren Waldfriedhof besuchen. Sie sollten sich die Nummern Ihrer Wunsch-Bäume/Findlinge etc. notieren!
Anschließend:

  • Sie nennen uns die Nummer Ihres Baumes und die gewünschten Liegestellen per E-Mail
  • Sie erhalten von uns die entsprechenden Antrags-Formulare per E-Mail zu gesendet
    oder Sie können sich die entsprechenden Antrags-Formulare von unserer Hompage
    „Downloadbereich“ (www.waldfriedhof-niederhausen.de) downloaden.

Ich habe mich für eine Liegestelle/Baum/Findling entschieden

 Sie haben an einer Führung teilgenommen:

  •  Wir haben Sie anlässlich der Führung umfassend über die in Frage kommenden Bäume etc. informiert.
  • Sie erhalten von uns die entsprechenden Antrags-Formulare per E-Mail zu gesendet
    oder
  • Sie können sich die entsprechenden Antrags-Formulare von unserer Homepage
    „Downloadbereich“ (www.waldfriedhof-niederhausen.de) downloaden.
    Sie füllen den Antrag mit Ihren Angaben aus und unterschreiben diesen. Ein Exemplar behalten Sie, ein Exemplar senden Sie per E-Mail an uns oder an unsere Postanschrift.
    Nachfolgend werden wir Ihnen unsere Rechnung per Post zukommen lassen. Nach Eingang des Rechnungsbetrages erhalten Sie eine „Nutzungsurkunde“ als Nachweis Ihres Nutzungsrechtes an der Liegestelle.
    Sie haben an keiner Führung teilgenommen:
    Sie suchen sich einen Baum/Findling etc. anlässlich eines Besuches auf unserem Waldfriedhof aus und notieren sich die Nummern Ihrer Wunsch-Bäume/Findlinge etc.
    Diese Nummern senden Sie uns in einer E-Mail zu. Wir werden Ihnen zu den Wunsch Bäumen die entsprechenden Informationen zu kommen lassen (Kategorie, Preisklasse, freie Liegeplätze etc.) Haben Sie sich für einen Baum etc. entschieden, ist das Procedere wie o.a. beschrieben.

Ein Todesfall ist eingetreten. Was ist zu Tun?

  • Nehmen Sie telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit uns auf.
  • Wir werden mit Ihnen kurzfristig einen „Vor-Ort-Termin“ vereinbaren.
  • Anlässlich dieses Termins werden viele offene Fragen bereits geklärt werden können.
  • Sie informieren einen Bestatter Ihrer Wahl. Sofern der Bestatter bereits mit uns zusammen gearbeitet hat, können Sie von ihm auch den erforderlichen „Antrag auf Bestattung“ erhalten
    oder
  • Sie können sich das entsprechende Antrags-Formular von unserer Homepage
    „Downloadbereich“ (www.waldfriedhof-niederhausen.de) downloaden.
    Sie füllen den Antrag mit Ihren Angaben aus und unterschreiben diesen. Ein Exemplar behalten Sie, ein Exemplar senden Sie per E-Mail an uns oder an unsere Postanschrift.
    Dies kann auch der beauftragte Bestatter übernehmen.
    Nachfolgend werden wir Ihnen unsere Rechnung per Post zukommen lassen. Nach Eingang des Rechnungsbetrages erhalten Sie eine „Nutzungsurkunde“ als Nachweis Ihres Nutzungsrechtes an der Liegestelle.

Urne

  • Die Waldfriedhof Niederhausen/Nahe AöR vertreibt keine eigenen Urnen für die Waldbestattung.
  • Sie können Sie eine Vielzahl im Markt verfügbarer biologisch abbaubarer Schmuckurnen auf eigene Rechnung erwerben. Die Bestatter beraten Sie hierzu gerne. Wichtig ist, dass die Schmuckurnen einen Durchmesser von 23,5 cm und eine Höhe von 30 cm nicht überschreiten und ohne Inhalt maximal 3 kg wiegen dürfen

Namenstafel/Erinnerungsschild

  • Die Namenstafel besteht aus rostfreiem Edelstahl, die Schrift wird mittels Laserverfahren aufgebracht.
  • Pro Bestattungsplatz am Baum wird nur eine Namenstafel angebracht. Die Anbringung erfolgt meistens bereits vor der Beisetzung. Größe der Tafel:6 x 10 cm.
  • Inschrift bei einem Platz an einem Baum: Der Vor- und Zuname und die Lebensdaten können dort eingetragen werden. Auf Wunsch kann auch ein Motiv (z.B. Rose) gelasert werden.

Blumen

Nach der Beisetzung übernimmt ausschließlich die Natur die Pflege der Grabstätten. Grabschmuck, evtl. mehrmals jährlich wechselnd, wie wir ihn von Friedhöfen kennen, ist hier nicht erlaubt (s. unsere Benutzungsordnung) Dasselbe gilt für das Dekorieren der Grabstellen mit Blättern, Ästen, Zapfen und Ähnlichem aus dem Wald.

Ablauf einer Beisetzung

  • Die Försterin/der Förster/Mitarbeiter oder der Bestatter bringen die Urne zur Beisetzung mit.
  • Die Försterin/der Förster/Mitarbeiter hat die Grabstätte bereits vorbereitet, d. h., das Urnengrab ausgehoben, geschmückt und evtl. mit einer Baumscheibe abgedeckt. Für die Zeremonie wird eine kleine Schaufel am Grab bereitgestellt.
  • Wer die Urne zum Grab trägt und absenkt, wird in der Regel kurzfristig im Wald abgesprochen. Dies können die Försterin/der Förster, Mitarbeiter, die Bestatterin/der Bestatter oder Angehörige übernehmen.
  • Die Försterin/der Förster/ Mitarbeiter begleitet die Zeremonie. Sie/er ist je nach Wunsch der Angehörigen am Baum anwesend oder hält etwas Abstand. Sie/er unterstützt ggf. bei der Beisetzung und bleibt anschließend im Wald zurück, um die Grabstätte zu verschließen.
  • Alles, was in den Wald mitgebracht wird und der Untermalung der Zeremonie dienen soll, muss von der Beisetzungsgesellschaft nach der Trauerzeremonie wieder mitgenommen werden.
  • Das Bestattungsunternehmen kann bei der Gestaltung der Trauerzeremonie im Waldfriedhof die Angehörigen, wie bei Trauerfeiern gewohnt, unterstützen.

Beisetzung ohne geistlichen Beistand

  • Am Baum gibt es verschiedene Möglichkeiten, Abschied zu nehmen, individuelle Bedürfnisse können jederzeit berücksichtigt werden.
  • Ein Trauerreder/Trauerrednerin hat nimmt sich viel Zeit mit Ihnen und gibt den Verstorbenen so wieder, wie er im Leben war.
  • Eine Rede kann auch, sollte dies gewünscht sein, eine bekannte oder befreundete Person der Familie halten, um die Angehörigen zu entlasten.
  • Sollte Musik von einem mitgebrachten CD-Player nicht zusagen, ist auch Livemusik zum Beispiel mit Gitarre, Flöte oder etwa einem Saxofon möglich.
  • Begleiten Kinder oder Jugendliche die Beisetzung, empfiehlt es sich, diese in die Zeremonie einzubinden, indem sie etwas aufsagen oder zum Beispiel aus Naturmaterialien kleine Kränze als Grabbeigabe basteln.

Beisetzung mit geistlichem Beistand

  • Üblicherweise wird die Urne zunächst auf der mit einer Baumscheibe geschützten Grabstelle abgestellt und die Pfarrerin/der Pfarrer oder die Trauerrednerin/der Trauerredner hält die Rede.
  • Den Ablauf der zum Beispiel christlichen Zeremonie stimmt die Pfarrerin/der Pfarrer oder die Trauerrednerin/der Trauerredner im Vorfeld direkt mit den Angehörigen ab (Gebete, Lieder).
  • Die Försterin oder der Förster/ Mitarbeiter kann auf Wunsch die Urne absenken und bleibt nach der Beisetzung an der Grabstelle zurück, um diese zu verschließen.

Wer erstellt die Urnenanforderung?

• Wichtig: Die Waldfriedhof Niederhausen/Nahe AöR ist niemals Urnenannahmestelle oder Versandadresse. Unsere Urnenannahmestelle ist:
• Verbandsgemeindeverwaltung Rüdesheim
• -Standesamt-
• Nahestr.63
• 55593 Rüdesheim
• 0671 371-100
post@vg-ruedesheim.de